Doris
DITTRICH

freischaffende bildende Künstlerin

freis#aFende bildende kuenstlerin

GRUNDSATZFRAGEN

Ich frage mich, was es bedeutet, Teil und Zeuge der diffizilen Komplexität unserer Gesellschaft, unserer Kultur zu sein, des menschlichen Lebens an sich. Ich frage mich, ob Zeuge zu sein eine Verpflichtung zum Handeln, eine Verantwortung zur Reaktion darstellt.

Als Künstlerin sehe ich darin meine Aufgabe. Kunst gibt Gedankenprozessen Form, sie öffnet Raum für Kommunikation über die Themen, die uns als Gesellschaft und mich als Mensch bewegen. Sie ist die Darstellung des Seins im durch gestern bedingten Heute mit Blick auf ein mögliches Morgen.
Mit meiner künstlerischen Praxis untersuche ich die systemischen Grundsatzfragen, die mich seit meiner Kindheit begleiten und die sich im Laufe meiner Universitätsstudien (Sozialarbeit, Keltologie, Bildhauerei) und meiner laufenden autodidaktischen Studien (Soziologie, Archäologie, Kunstgeschichte) verdichtet und weiterentwickelt haben.

CLAY

CANVAS

COPPER

Marginal Matters: Vatican °2

ARCHÄO-POESIE

Was macht die moderne westliche Kultur aus, wie hat sie sich zu dem
entwickelt, was sie heute ist? Welche Spuren hinterlässt sie global, was finden Archäologen der Zukunft nach ihrem Untergang, und wie wird – nach dem Verlust des „Codes“ – das Gefundene möglicherweise gedeutet?

ZEUGEN UNSERER ZEIT

Wovon sind wir (als in dieser Kultur lebende Menschen) Zeugen, wie
beeinflusst unser individuelles Sein und Handeln das Ganze, wie gehen wir als Gesellschaft mit unserem Wissen um? Was sind die Konsequenzen?

Eyewitness °7
Venus Project VP °12
Keeper of secrets

INTERPRETATIONEN

Aus ganz persönlicher Sicht: Was bedeutet es, als weiblich identifizierter weißer Mensch im Europa des 20./21. Jahrhunderts zu leben? Was ist unsere Verantwortung, was nicht? Mit welchen Projektionen und Lebenswirklichkeiten sind wir konfrontiert, und gibt es mögliche Alternativen? Wie schaffen wir einen Perspektivenwechsel?